Eingewöhnung

Eingewöhnung der Kinder in Wiesbaden, Bad Homburg, Darmstadt, Friedrichsdorf und Köln soll ihnen so leicht wie möglich gefallen

Eingewöhnung

Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnung besteht aus zwei Teilen: dem Einführungsgespräch und der Eingewöhnungszeit. Die Eingewöhnungszeit umfasst ca. 4 Wochen, kann aber auch länger oder kürzer sein.
Ein kontinuierlicher Ablauf erleichtert das Eingewöhnen. Die Pausen zwischen den Kitabesuchen sollten deshalb nicht zu lang sein oder von Urlaub unterbrochen werden. Bitte planen Sie vor Ihrem Arbeitsbeginn genug Zeit für die Eingewöhnung und den Zeitpunkt an dem die Eingewöhnung abgeschlossen ist ein. Beachtet werden sollte auch, dass auch nach einer erfolgreichen Eingewöhnung Phasen der Unlust und/oder des Fremdelns bei den Kindern auftreten können.

 
Einführungsgespräch

Das Einführungsgespräch wird vom Gruppenpersonal der Gruppe, in der das Kind betreut wird, vor Vertragsbeginn geführt. Dieses Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Informationsaustausch und bietet Gelegenheit Fragen zu stellen. Beim Einführungsgespräch erhalten die Eltern die Konzeption der Einrichtung. Diese enthält alle wichtigen Informationen über die Kindertagesstätte. Das pädagogische Personal erfährt etwas über die bisherigen Lebensgewohnheiten des Kindes und über den Umgang der Eltern mit ihrem Kind. Zum Schluss wird über den Ablauf der Eingewöhnungszeit informiert und die ersten Eingewöhnungstermine festgelegt.

 
Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungszeit startet mit Vertragsbeginn. Wir wollen den Eltern und ihren Kindern den Einstieg in die Kindertagesstätte möglichst leicht machen. Deshalb läuft das Eingewöhnen nach einem festen Plan ab. Dieser stützt sich auf das Berliner Eingewöhnungsmodell und auf unsere Erfahrungen. Diesen Plan durchleben wir stufenweise mit jedem Kind.
Dieser Ablaufplan soll es den Kindern und Eltern erleichtern:
- uns kennen zu lernen
- sich mit unserem Tagesablauf, Regeln, Spielsachen, Räumlichkeiten und Aktivitäten vertraut zu machen

Wir weisen darauf hin, dass wir die Eingewöhnungszeiten aller neuen Kinder staffeln. Es sollten nicht mehr als zwei (bei Neueröffnung drei bis vier) Eingewöhnungskinder pro Gruppe gleichzeitig am Gruppengeschehen teilnehmen. Aus unserer Erfahrung wissen wir, je weniger Eingewöhnungskinder gleichzeitig im Raum sind, desto schneller geht die Eingewöhnung vor sich.

 
Zeitlicher und Methodischer Ablauf

Zu Beginn besucht das Kind gemeinsam mit Mutter oder Vater für ca. 1 Stunde die Gruppe. In dieser Zeit, die Sie zusammen mit Ihrem Kind in der Gruppe verbringen, sollten Sie einige Punkte beachten:
- Verhalten Sie sich möglichst passiv
- Spielen Sie nicht zu intensiv mit Ihrem Kind, aber versuchen Sie es auch nicht wegzuschicken: “Jeder Eroberer braucht sein Basislager”
- Beschäftigen Sie sich nach Möglichkeit nicht mit anderen Kindern, um das Aufkommen von Eifersucht bei Ihrem Kind zu verhindern

In dieser gemeinsamen Zeit in der Gruppe erhalten die Eltern Einblick in unseren Umgang und unsere Arbeit mit den Kindern. So lernen Sie uns kennen und können das für die Zusammenarbeit nötige Vertrauen aufbauen. Dadurch fällt es Ihnen leichter hinter der Entscheidung zum Kitabesuch zu stehen.

Nach einiger Zeit, wenn das Kind erste Kontakte zum Gruppenpersonal aufgenommen hat, werden die Eltern für ca. 10 Minuten aus dem Zimmer geschickt.

Die Zeit der Abwesenheit der Eltern wird dann kontinuierlich immer weiter gesteigert, bis sie Frühstück, Mittagessen und Schlafen umfasst.